Eva-Maria Fitze / Rico Rex, München/Chemnitz

Deutsche Meister 2003, Vizemeister 2004
EM-Teilnehmer 2003, 2004, 2006, WM-Teilnehmer 2003, 2004

 

 

EVA-MARIA FITZE/RICO REX

Wurden geboren am 10. Mai 1982 in Dachau (Fitze) und am 5. Oktober 1976 in Chemnitz, damals Karl-Marx-Stadt (Rex). Sorgten für Schlagzeilen als sie im Frühsommer 2002 ihre gemeinsame Paarlauf-Karriere begannen. Fitze war 1997 die bisher letzte deutsche Läuferin, die bei EM (Siebte) und WM (Zehnte) in die Top Ten kam. Fitze musste Paarlauf erst lernen, für Rex war sie bereits die vierte Partnerin seiner Karriere. Gewannen auf Anhieb die Deutsche Meisterschaft 2003. Bei Europameisterschaften dreimal in den Top Ten: 2003 Neunte, 2004 und 2006 Siebte.

Beide gehören der Sportkompanie der Bundeswehr an.

 

FRAGEBOGEN

Welche/r Eiskunstläufer/in der Vergangenheit wären Sie gerne gewesen?
Eva-Maria Fitze: Katarina Witt.
Rico Rex: Alexej Jagudin.

Ihr Idol, als Sie mit dem Eiskunstlauf begannen?
E-MF: Katarina Witt.
RR: Katarina Witt.

Haben Sie auch heute noch Vorbilder?
E-MF: Meine Eltern.
RR: Die chinesischen Paare, weil ich mich immer noch frage – wie das geht?

Welche Leistungen im Eiskunstlauf haben Sie am stärksten beeindruckt?
E-MF: Die von Alexej Jagudin.
RR: Es sind meistens die unscheinbaren Dinge.

Bei welchem Star der Eislaufgeschichte würden Sie gern eine Trainerstunde nehmen oder gemeinsam mit ihm auftreten?
E-MF: Wieso „würden“?. Den hab ich doch als Trainer.
RR: Hatte ich schon: Tamara Moskwina und Jutta Müller.

Der bisher schönste Augenblick Ihrer Laufbahn?
E-MF: Die Saison 1996/97, als ich bei Welt- und Europameisterschaften in die Top Ten kam. Dann im Januar 2001 bei meinem Comeback bei der Deutschen Meisterschaft, und als wir bei der EM in Budapest 2004 Siebte wurden.
RR: Zwei Tore bei Torwandschießen im ZDF-Sportstudio.

Welchen Tag würden Sie am liebsten aus Ihrer Karriere streichen?
E-MF: Die Weltmeisterschaft 1999, als ich auf Platz 21 zurückfiel.
RR: Jeder einzelne Tag gehört dazu.

Was ist für Sie das schlimmste, das Ihnen in einem Wettbewerb passieren kann?
E-MF: Mir das Bein zu brechen oder Rico zu verletzen oder alles umzubauen und zu vergessen.
RR: Ihn nicht zu Ende zu bringen.

Welche andere Sportart würden Sie gerne ausüben?
E-MF: Snowboarden, Wasserski, Aerobic, Skispringen.
RR: Snowboarden.

Ihre Stärke?
E-MF: Sehr ehrgeizig, lebensfroh, Menschenkenntnis.
RR: Diplomatie.

Ihre Schwäche?
E-MF: Zu ehrgeizig, sensibel, leicht beeinflussbar.
RR: Ich arbeite dran.

Wofür möchten Sie gerne mehr Zeit haben?
E-MF: Eishockey, Tennis, Fußball im Sommer, für Urlaub, Sonne, Sand, Meer, Wolken beobachten.
RR: Zum Snowboarden.

Ihre aktuellen Lieblingsläufer in den vier Disziplinen?
E-MF: Michelle Kwan, das polnische Paar Zagorska/Siudek; meine anderen Lieblingsläufer haben leider aufgehört: Alexej Jagudin und Fusar-Poli/Margaglio.
RR: Lindi (Stefan Lindemann), Carolina Kostner, Frederica Faiella/Massimo Scali, Paarlauf ?

Welchen Beruf möchten Sie einmal ausüben?
E-MF: TV-Moderatorin oder Stewardess.
RR: Trainer.

Was möchten Sie gerne können?
E-MF: Alles! Geht leider nicht. Bin ja kein Computer.
RR: Rhetorik.

Wie sind Sie zum Eiskunstlauf gekommen?
E-MF: Beim Publikumslaufen und durch die ehemalige Preisrichterin und Eistänzerin Erika Schiechtl.
RR: Durch das Auswahlverfahren der DDR.

Ihre sportlichen Ziele?
E-MF: Trainingsqualität auf dem Eis umsetzen. Immer steigerungsfähig zu sein und einmal Olympische Spiele.
RR: Olympiateilnehmer 2006.
 

 

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Foto (c) Kaczmarek