Das Eiskunstlaufen wird in fünf Disziplinen bei internationalen Meisterschaften durchgeführt:
Mit diesen fünf Disziplinen umfasst das Eiskunstlaufen ein breites Anforderungsspektrum,
das von
herausragenden Einzeldarbietungen bei Sprüngen mit Mehrfachdrehungen im Einzellaufen der
Damen und Herren über akrobatische Elemente im Paarlaufen, künstlerisch gestalteten
Tanzdarbietungen der Tanzpaare bis hin zu synchronen, Gruppendarbietungen im
Synchroneiskunstlaufen reicht.
Das internationale Wettkampfgeschehen entwickelte sich in den vergangenen Jahren zunehmend
schwierigkeitsorientiert mit hohen Qualitätsansprüchen in der Gestaltung der
Wettkampfprogramme. Daraus ergibt sich die Konsequenz, kontinuierlich
Wettkampfbeobachtungen mit konkreten Analysen durchzuführen, um erfolgsorientierte
Ableitungen für das Trainingssystem treffen zu können.
Um die subjektiv
bewertete Sportart Eiskunstlaufen transparenter und objektiver zu gestalten, hat
die ISU ein neues Wertungssystem entwickelt, das seit der Saison 2004/2005
das "6.0-System" international abgelöst hat. Das "
ISU-Judging-System" des
internationalen Eislaufverbandes legt eine vollkommen neue Berechnung der
Wettkampfergebnisse zugrunde. Mit dem Einsatz eines digitalen Videosystems im Wettkampf sind die
Preisrichter in die Lage versetzt, Elemente wiederholt zu betrachten und damit
objektiver zu bewerten.
Die internationalen Meisterschaften im Eiskunstlaufen sind nicht nur durch Herausforderungen an
Grenzbereiche der menschlichen Leistungsfähigkeit geprägt, sondern auch von tänzerischen,
artistischen und showmäßigen Darbietungen.
Neben der Förderung des
Leistungssports bietet die Deutsche Eislauf-Union e.V. auch ein
Breitensport-Angebot an; denn Eislaufen macht
Groß und Klein Spaß.
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