Landeseissportverbände

Mittlerweile sind die Junioren-Weltmeisterschaften gestartet. Wir hoffen auf gute Ergebnisse & Leistungen unserer deutschen Sportler. Videos der Veranstaltung sowie der Livestream finden sich unter folgendem Link:

Livestream

Startreihenfolgen & Liveergebnisse

Anbei zudem ein paar Berichte unseres Sportdirektors von vor Ort:

Samstag, 18. März: Tag vier der Wettbewerbe

Sensationeller JWM - Abschluss mit Platz 8 für Lea Dastich

Einen so phantastischen Abschluss hat es lange nicht mehr für ein DEU-Team bei einer JWM gegeben. Es war schon ein kleines Meisterstück, was Lea da in ihrem Kürwettbewerb abgeliefert hat. Mit der frühen Startnummmer 7 musste sie am Freitagabend aufs Eis. Mit Platz 13 nach dem Kurzprogramm war die Ausgangssituation damit nicht besonders rosig, um noch eine Top 10 Platzierung zu erlaufen. Das schien Lea aber nicht sonderlich zu beunruhigen, denn sie setzte eine Schwierigkeit nach der anderen fehlerfrei aufs Eis, so wie sie es bereits jedes Mal im offiziellen Training den Juroren und Spezialisten gezeigt hatte. Sie wusste also, dass sie es "drauf" hatte. Mit dieser sehr guten Wettbewerbsvorbereitung im Hinterkopf gelang Lea in ihrem Vortrag an diesem frühen Abend einfach alles. Als dann die Punktzahl aufleuchtete, ging ein Raunen durch die Halle und anschließend setzte ein tosender Applaus der zahlreich erschienen Zuschauer ein. Damit war klar, bei der Verteilung der Top 10 Plätze ging kein Weg an Lea vorbei. Überglücklich verfolgte dann Lea gemeinsam mit dem Team den weiteren Verlauf der spannenden Konkurrenz. Am Ende erschien Platz 8 auf der Anzeigentafel. Lea und ihre Trainerin Anett Pötzsch, die Lea bestens auf diesen Saisonhöhepunkt vorbereitet hatte, konnten die Platzierung kaum fassen . Strahlend verließen die beiden die Wettkampfhalle mit dem Bewusstsein, dass der Fleiß und die Mühen sich ausgezahlt haben.

Foto: Björn Jost

 

Ria und Valentin mit glänzendem Kürtanz auf Platz 10 bei der JWM in Taipeh

Sensationell verbessern sich Ria und Valentin von Platz 13 nach dem Short Dance auf den begehrten 10 Platz im Endklassement. Temperamentvoll, schwungvoll und extrem ausdrucksstark lief das Oberstdorfer Eistanzpaar am frühen Nachmittag in der Taipei Arena ihre Kür. Das fand großen Anklang beim begeisterten Publikum und offensichtlich auch beim Preisgericht. Mit dem Erreichen des 10. Platzes kann die DEU bei der nächsten JWM zwei Eistanzpaare melden. Das sollte eine große Motivation und Herausforderung für die nachrückenden Junioren Eistanzpaare sein. Wir gratulieren an dieser Stelle Ria und Valentin ganz herzlich sowie auch dem Trainer Rostislav Sinicyn sowie Frau König, die mit dem Paar besondere den tänzerischen und gestalterischen Bereich erarbeitet hat. Bundestrainer Martin Skotnický war während der gesamten Saison am Entwicklungsprozess der Programme beteiligt und besonders seine fachmännischen Ratschläge waren eine große Unterstützung für das Paar.

Foto: Björn Jost

 

Freitag, 17. März: Tag drei der Wettbewerbe

Platz 12, ein gelungener Einstand von Talisa Thomalla und Robert Kunkel

Trotz der verständlichen Anspannung beim Debüt der ersten JWM gelang den beiden Berlinern ein sauberer Vortrag. Die schwierigen Paarlaufelemente wie der dreifache Twist, der dreifache Wurf-Toeloop, die Hebungen und die vorwärts einwärts Todesspirale wurden in einem technisch guten Niveau dargeboten, sodass der Gesamteindruck ihres Kürvortrags überaus positiv beim Publikum ankam. Mit Platz 10 im Kurzpramm und Platz 11 in der Kür kamen Talisa und Robert auf Platz 12 im Endresultat. Das war ein vielbeachteter internationaler Meisterschaftsauftakt des Berliner Paares.

Foto: Björn Jost

 

Lea Dastich mit fehlerfreiem Kurzprogramm auf Platz 13

Nicht ein einziger grober Patzer ist Lea bei Ihrem Kurzprogrammvortrag vor den gut 3.000 eiskunstlaufbegeisterten Zuschauern in der Taipei Arena unterlaufen. Ihre Sprünge kamen wie gewohnt sicher und souverän, alle Pirouetten erhielten vom technischen Panel Level vier. Lediglich die geforderte Schrittpassage wurde mit Level drei eingeordnet. Am Ende des Programms lächelte Lea ins Publikum und verlies nach der Abschlusspose erleichtert das Eis. Mit Startnummer sieben wird sie am Samstagabend als erste Läuferin der zweiten Startgruppe ihre Kür präsentieren. Wir drücken ihr die Daumen, dass ihr eine möglichst fehlerfreie Kür gelingt, denn der Abstand zu den vor ihr platzierten Konkurrentinnen ist denkbar knapp.

Foto: Björn Jost

 

Donnerstag, 16. März: Tag zwei der Wettbewerbe

Das Finale der Herren mit Thomas Stoll

Thomas Stoll hatte es am Vortag geschafft, nämlich den ersehnten Einzug ins Kürfinale der Herren bei der JWM. Am gestrigen Abend musste er dann mit Startnummer 4 an den Start gehen. Thomas hatte sich sehr viel vorgenommen für diesen Abend, aber leider war er zu aufgeregt und übermotiviert, um seine Leistungen abrufen zu können. Ihm unterliefen einfach zu viele Fehler im Kürprogramm, so dass er sich am Ende mit Platz 24 begnügen musste. Trotz der Enttäuschung konnte Thomas doch eine Menge Erfahrung sammeln bei seiner ersten, aber letzten JWM, da er ab der nächsten Saison altersbedingt in die Seniorenklasse/Meisterklasse wechseln wird.  

Foto: Björn Jost

 

Mammutveranstaltung beim Short Dance der Eistänzer

Ab 11.30 Uhr stand gestern am Donnerstag, den 16. März, für gut 5 Stunden der Short Dance der Eistänzer auf dem Programm. 31 Eistanzpaare wetteiferten um die begehrten 20 Finalplätze. Mit von der Partie waren Ria Schwendinger und Valentin Wunderlich aus Oberstdorf. Mit einem gut und sicher vorgetragenen Programm erreichten Ria und Valentin mit Platz 13 und mit 51,90 Punkten Saisonbestleistung. Das ist eine deutliche Steigerung zum Vorjahr. Die Punkte zu den vor ihnen liegenden Eistanzpaaren sind denkbar knapp, deshalb haben die beiden recht gute Aussichten, sich mit ihrem starken Kürtanz noch von der Platzierung her zu verbessern. Der Kürtanz findet ab 11.30 Uhr am Samstag statt.
 

Foto: Björn Jost

 

Mittwoch, 15. März: Erster Wettbewerbstag

Überraschung nach dem Kurzprogramm der Paare - Talisa Thomalla / Robert Kunkel auf Platz 10

Dem sympathischen jungen Berliner Paar, das mit zu den jüngsten teilnehmenden Paaren bei der JWM gehört, gelang im Kurzprogramm eine Überraschung. Mit Startnummer drei in der ersten Startgruppe mussten die beiden aufs Eis. Sie zeigten ein nahezu fehlerfreies Kurzprogramm und belegen derzeit einen grandiosen 10. Platz. Talisa und Robert zeigten die vorgeschriebenen Paarlaufelemente in verblüffend sauberer technischer Qualität. Deutlich sah man, dass das Paar zusammen mit dem Trainerteam Romy Oesterreich und Rico Rex fleißig gearbeitet hat. Der Lohn der harten Arbeit spiegelt sich bereits im Zwischenergebnis nieder. Mit Startnummer 5 in der gewünschten zweiten Startgruppe wird das Paar, nach einem Tag Pause, am kommenden Freitagabend alles geben, um den hervorragenden Eindruck zu bestätigen.

 

Thomas Stoll schafft den Sprung ins Finale

Thomas gehört zu den wenigen Sportlern, die bei der JWM trotz des Starts in der sogenannten "Early Group", den Sprung ins Finale geschafft haben. Glückwunsch!
Zunächst sah es gar nicht so aus, dass ihm der Finaleinzug gelingen würde, da seine dreifach-dreifach Kombi nicht ganz lupenrein und die Landung des dreifachen Rittbergers eher suboptimal war. Da aber erst alle 45 Konkurrenten aufs glatte Parkett in der beeindruckenden Taipei Arena mussten, stellte sich heraus, dass doch eine beachtliche Zahl der Konkurrenten erheblich unter der Nervosität litten und ihnen zum Teil mehrere Fehler unterliefen. Thomas gelang trotz der "Formfehler" ein ausgewogenes und ansprechendes Kurzprogramm und damit sicherte er sich mit Platz 23 den wohlverdienten Finalstart. Seine Kür präsentiert er am morgigen Donnerstag  mit Startnummer vier.

 

Freitag, 10. März: Anreise mit Hindernissen

Durch den Streik des Bodenpersonals am Flughafen Berlin mussten Thomas Stoll und Talisa Thomalla/Robert Kunkel mit ihren Trainern am Freitag bereits um 04:15 Uhr mit dem Zug nach Amsterdam reisen, um dort den Flug nach Taipei antreten zu können. Die Reise war zwar lange und anstrengend, hat aber trotzdem gut funktioniert. Nicht so viel Glück hatten Lea Dastich und ihre Trainerin Anett Pötzsch. Die beiden saßen in Dresden bereits im Flieger, als die Maschine wegen Rauchs wieder geräumt werden musste. Damit war die Anschlussverbindung dann nicht mehr möglich, und Lea und Anett mussten die Nacht noch in Dresden verbringen. Am Samstag ging es dann für dieses Duo sehr früh und problemlos weiter, so dass sie am Sonntag Morgen in Taipei City ankamen. Die Reise des Tanzpaares Ria Schwendinger/Valentin Wunderlich verlief ohne Komplikationen. Zwar kam das Gepäck nicht zusammen mit dem Tanzpaar und dem Trainer an, aber mit dem nächsten Flug aus Hong Kong wurden die Koffer mitgeschickt, so dass die Tänzer auch wie geplant ab Montag trainieren konnten. 

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