Landeseissportverbände

Zeitplan & Live-Ergebnisse

Herrenfinale und Eistanzentscheidung

Das Eistanzpaar Kavita Lorenz und Joti Polizoakis hat sich während der gesamten Saison kontinuierlich gesteigert und bei den Weltmeisterschaften zum Saisonabschluss nochmals mit einer persönlichen Bestleistung geglänzt. 

Das Gesamtfazit für die Deutsche Eislauf-Union fällt nach dem Abschluss aller Wettbewerbe somit äußerst positv aus. Wir wünschen allen Sportlern und Trainern eine sichere Heimreise und gute Erholung. Wir freuen uns schon auf die kommende Saison. 

Beim Sieg von Nathan Chen hat sich Paul Fentz einen guten 15 Platz erkämpft. Mit vollem Risiko und geglücktem 4-fach Toeloop hat er im Gesamtklassement zwar drei Plätze verloren aber bewiesen, dass er in der erweiterten Weltelite angekommen ist. Die letzte Gruppe der Konkurrenz war geprägt von zahlreichen Stürzen und zahlreichen Überraschungen. Hinter dem US Amerikaner belegten der Japaner Shoma Uno und der Russe Mikhail Kolyada die Plätze zwei und drei.

Feuriger Kurztanz und spannende Damenkonkurrenz

Kavita Lorenz und Joti Polizoakis mussten mit der frühen Startnummer 2 von 31 Eistanzpaaren in die Konkurrenz gehen. Eine schwierige Aufgabe, die Preisrichter mit dieser frühen Startnummer zu überzeugen. Das in Detroit trainierende Paar beeindrukte mit einem tempramentvollen Kurzprogramm zu südamerikanischen Rhythmen sowohl Publikum als auch Wertungsrichter und qualifizierte sich locker für das Kürfinale der besten 20 Tanzpaare. 

Nicole Schott hat sich mit ihren Programmen in der Weltelikte etablieren können und hat die Sasion mit einem erfreulichen 13. Platz beendet. Die Damenkonkurrenz war äußerst spannend und endete mit der Überraschungssiegerin Kaetlyn Osmond aus Kanada. Die nach dem Kurzprogramm favorisierte Italienerin Carolina Kostner konnte dem Druck nicht stand halten und trotz der frenetischen Unterstützung er 12.000 Zuschauer keine Medaille erringen. Am Ende blieb ihr der undankbare 4. Platz.  

WM-Titel mit Weltrekord

Aljona Savchenko und Bruno Massot haben, fünf Wochen nach ihrem Olympiasieg, auch den Titel bei den Weltmeisterschaften erlaufen. Mit einer Weltrekordpunktzahl von 245,84 Punkten zeigten die beiden Wahl-Oberstdorfer erneut ein fehlerfreies und mit viel Gefühl vorgetragenes Programm, mit dem Sie das Publikum begeisterten und sich so die Goldmedaille sicherten. Über 20 Punkte Vorsprung vor dem russischen Duo Evgenia Tarasova/Vladimir Morozov und den drittplatzierten Franzosen Vanessa James/Morgan Cipres sind eine Klasse für sich.

Überglücklich und von ihren eigenen Emotionen übermannt verließen die beiden Ausnahmeathleten unter Tränen die Mailänder Bühne. Im Siegerinterview sagte Aljona – „wir sind für unsere Fans und Familien gelaufen, die nicht in Korea dabei sein konnten“. Es ist den Olympiasiegern gelungen, Geschichte für die Unendlichkeit zu schreiben. Wir gratulieren an dieser Stelle nochmals recht herzlich!

Erfolgsserie geht weiter

Das Kurzprogramm der Herren verlief aus deutscher Sicht nach Wunsch. Paul Fentz konnte seinen Aufwärtstrend fortsetzen und liegt nach einem sehr guten Kurzprogramm auf Rang 12. Somit kann er die Kür, genauso wie Nicole Schott bei den Damen, in der vorletzten Startgruppe bestreiten. 

Mit einer persönlichen Bestleistung beenden Annika Hocke und Ruben Blommaert die Weltmeisterschaft. Das junge Berliner Paar konnte sich in der sehr starken Paarlaufkonkurrenz sogar noch um drei Plätze auf Rang 13 verbessern. Herzlichen Glückwunsch auch an das Trainerteam Knut Schubert und Alexander König!

Tag 2 der WM 

Heute starten die Herren in die diesjährigen Welttitelkämpfe. Paul Fentz ist hochmotiviert auf dem Weg durch die Halle zu seinem Kurzprogrammauftritt. Wir drücken die Daumen.

Erfolgreicher erster Wettbewerbstag in Mailand

Der erste Tag bei den Weltmeisterschaften in Mailand ging für die deutschen Sportler überaus erfolgreich zu Ende. Nachdem Nicole Schott ein fehlerfreies Kurzprogramm auf das Mailänder WM-Eis zauberte, legten Annika Hocke/Ruben Blommaert ebenfalls mit einem tadellosen ersten Wettbewerbsteil in der Paarlaufkonkurrenz nach. Das Sahnehäubchen des Abends lieferten dann Aljona Savchenko/Bruno Massot, die ihr bestes Kurzprogramm der Saison ablieferten. 

Nicole freut sich unglaublich, bei einer WM in der vorletzten und damit zweitbesten Gruppe laufen zu dürfen. "Es ist einfach nur wow" sagte die in Oberstdorf trainierende Sportsoldatin nach dem Kurzprogramm. Am Freitagabend um kurz vor 21 Uhr wird sie voller Elan, ein letztes Mal in dieser Saison ihre Kür zeigen. 

Annika und Ruben mussten lange zittern, denn die Paarlaufkonkurrenz war mehr als hochkarätig besetzt und nur 16 der 28 gestarteten Paare qualifizierten sich für die Kür. Verdient zog das junge Berliner Duo in das Finale ein. Aljona und Bruno haben den ersten Schritt Richtung erstem, gemeinsamen WM Titel gemacht und dem begeisterten Publikum in Mailand ihr schwungvolles Kurzprogramm fehlerfrei präsentiert. 

 

Weltmeisterschaften beginnen in Mailand

Das letzte Großereignis im Eiskunstlaufen und Eistanzen in dieser Saison beginnt am Mittwoch, 21. März, mit dem Kurzprogramm der Damen und wird am Abend mit dem Kurzprogramm der Paare fortgesetzt. 

192 Athleten aus 43 Nationen sind für die Weltmeisterschaften 2018 in Mailand gemeldet. In der Damenkonkurrenz treten 37 Sportlerinnen an. Die amtierende Deutsche Meisterin, Nicole Schott, geht mit der Startnummer 22 in die diesjährigen Welttitelkämpfe.

Am Mittwoch ab 18:20 Uhr kämpfen insgesamt 28 Paarlaufpaare um den Einzug in das Kürfinale, in dem sich am Donnerstagabend entscheidet, wer den Titel mit nach Hause nehmen darf. Zu den Topfavoriten zählen die Olympiasieger aus Oberstdorf, Aljona Savchenko und Bruno Massot. Annika Hocke und Ruben Blommert müssen mit der frühen Startnummer 4 auf das Eis in Mailand - das junge Duo hat aber bereits in Korea bewiesen, dass dies nicht unbedingt ein Nachteil sein muss. 

Wir wünschen viel Erfolg!

 

 

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