Landeseissportverbände

Stuttgart ist bereit für die 120. Deutschen Meisterschaften im Eiskunstlauf

In wenigen Tagen wird es ernst: Bei den 120. Deutschen Meisterschaften im Eiskunstlauf in Stuttgart geht es am 22. und 23. Dezember um Meisterehren und Startplätze für die Saisonhöhepunkte Europa- und Weltmeisterschaften. Dabei ist in fast allen Disziplinen noch offen, wer das Rennen macht. Nur Titelverteidiger Paul Fentz geht als klarer Favorit in die Wettkämpfe in die Eiswelt Stuttgart.

Die aktuelle Deutsche Meisterin Nicole Schott (Essen) ist nach längerer Verletzungs- und Krankheitspause erst im November in Wettbewerbe eingestiegen. Ihre stärkste Konkurrentin ist Nathalie Weinzierl aus Mannheim, die sich nach 2014 und 2017 ihren dritten nationalen Titel sichern will. Da Schott im Vorjahr in Moskau die Top Ten erreichte, hat die Deutsche Eislauf-Union zwei Startplätze bei der Europameisterschaft in Minsk im Januar.

Im Eistanzen machen sich drei Duos Hoffnung auf den Titel. Beim letzten internationalen Testwettkampf vor der Meisterschaft am vergangenen Wochenende in Zagreb konnten die in Mailand trainierenden Shari Koch/Christian Nüchtern die zweimaligen Vize-Meister Katharina Müller/Tim Dieck aus Dortmund schlagen. Die Oberstdorfer Jennifer Urban/Benjamin Steffan wollen auch ein Wörtchen mitreden. Für die Eistänzer gibt es nur einen Startplatz bei der Europa- und Weltmeisterschaft.

Interessant wird das Duell der Berliner Paarlaufduos Minerva Fabienne Hase/Nolan Seegert und Annika Hocke/Ruben Blommaert um den Titel, da die Olympiasieger Aljona Savchenko/Bruno Massot in dieser Saison keine Wettbewerbe bestreiten. Hase/Seegert hatten im den Herbstwettbewerben die Nase vorn, aber vielleicht können die Olympiateilnehmer Hocke/Blommaert das Blatt in Stuttgart noch wenden. Dank der guten Platzierungen aus dem Vorjahr können beide Paare zu den Saisonhöhepunkten fahren.

Fentz muss sich mit seinem Berliner Trainingskameraden Thomas Stoll sowie Catalin Dimitrescu (Oberstdorf) und weiteren Läufern aus Baden-Württemberg und Bayern auseinandersetzen. Aber der Titelverteidiger zeigte im Herbst die besten Leistungen und Lokalmatador Jonathan Heß, der Fentz Konkurrenz machen wollte, kann wegen einer Verletzung nur zuschauen.

Der Eissport-Verband Baden-Württemberg unter Präsident Roland Hocker hat die Meisterschaft optimal vorbereitet und bietet die besten Bedingungen für spannende Wettbewerbe. Das Zuschauerinteresse ist bereits groß. Am Freitagabend werden die 120. Deutschen Meisterschaften feierlich im Stuttgarter Rathaus eröffnet.

Tickets für die Deutschen Meisterschaften im Eiskunstlaufen können Sie über folgenden Link kaufen.

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