Landeseissportverbände

Annika Hocke und Robert Kunkel aus Berlin haben den vierten Platz aus dem Kurzprogramm mit der drittbesten Kür mehr als verteidigt und damit ein hervorragendes Paarlaufergebnis für die DEU erzielt. Zu Beginn der Kür glückte der dreifache Twist erstklassig, der dreifache Salchow gut und die Kombination aus zwei Doppelaxel ziemlich sauber. Die beiden Hebungen gelangen ebenfalls gut, die Choreo-Schrittfolge sogar sehr gut. Aber Hocke landete den dreifachen Wurfsalchow auf beiden Füßen und stieg beim dreifachen Wurfflip um. Kunkel berührte bei der Paarlauf-Pirouette mit dem freien Fuß das Eis, so dass dieses Element keine Punkte erhielt. Der Gesamteindruck bleibt aber gut, weil sie keinen Sturz in Kauf nehmen mussten.

Hocke kommentierte: „Ich bin eigentlich extrem glücklich, denn ich vergesse oft, dass wir erst in der ersten Saison zusammenlaufen. Klar hätten wir gerne die Bronzemedaille gewonnen, aber vom vierten Platz hätte ich vor einem halben Jahr noch gar nicht reden wollen.“

Hochverdiente Juniorenweltmeister wurde das russische Paar Apollinaria Panfilova und Dmitry Rylov mit 195,96 Punkten. Die Silbermedaille mit 174,85 Punkten ging an ihre Landsleute Kseniia Akhanteva und Valerii Kolesov trotz zweier Stürze bei den Einzelsprüngen und einem umgestiegenen Wurf. Iuliia Artemeva und Mikhail Nazarychev holten mit 171,18 Punkten noch Bronze, obwohl sie gleich dreimal stürzten. In der Kür wurden sie hinter das deutsche Paar eingestuft. Der Vorsprung von sieben Punkten reichte den Russen.

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